Wärmemelder und Hitzemelder als Sachschutz und Objektschutz
In kommerziellen Alarmanlagen kommen oftmals Wärmemelder oder auch Hitzemelder genannt zum Einsatz. Hitzemelder werden dann eingesetzt wenn nicht auf Rauchwarnmeldern zurückgegriffen werden kann, da der Raum sehr staubig oder verraucht ist. Dies kommt in vielen Küchen oder auch Werkstätten (vorwiegend bei Schweissereien) vor. Wärmemelder lösen Alarm aus wenn die Raumtemperatur einen bestimmten Wert überschreitet. Normalerweise liegt dieser Schwellenwert bei ungefähr 60 Grad Celsius. Dieser Auslösetemperatur kann natürlich auch der gegebenen Schutzfunktion angepasst werden und dem entsprechend höher oder niedriger justiert werden.
Die meisten Wärmemelder besitzen auch eine Thermodifferenzialauswertung. Die Thermodifferenzialfunktion erkennt wenn die Temperatur in einem bestimmten Zeitabschnitt überdurchschnittlich stark ansteigt, oder einen voreingestellten Maximalwert erreicht. Die aktuellen Normen unterscheiden nicht mehr zwischen Thermodifferenzmeldern und Thermomaximalmeldern da jeder der heutigen Differenzialmeldern auch einen Maximalmleder besitzt.
Das Einsatzgebiet von Wärmemeldern ist hauptsächlich und überwiegend im Sachschutz und Objektschutz wie Fabriken, Warenhäusern oder Büros. Hitzemelder reagieren träger als Brandgasmelder oder Rauchwarnmelder, sind aber um einiges preiswerter als diese.
Hitzemelder sind jedoch nicht für den Personenschutz geeignet. Eine wache Person erkennt einen Brand wesentlich früher als der Wärmemelder, eine schlafende Person kann an den Brandgasen schon ersticken bevor der Sensor aufgrund der ansteigenden Temperatur Alarm auslöst. In industriellen Alarmanlagen sind die Wärmemelder oftmals mit der Sprinkleranlage verbunden und aktivieren diese bei der dementsprechenden Temperaturerhöhung. Oftmals ist die Alarmanlage so programmiert, dass mindestens zwei benachbarte Melder einen Auslöseimpuls liefern müssen bevor die Sprinkleranlage aktiviert wird. Somit werden Fehlalarme und ein daraus resultierender Wasserschaden vermieden. Natürlich darf bei dieser Konstellation der Abstand zwischen den Wärmemeldern nicht zu groß sein um einen effektiven Schutz gegen Feuer zu bieten.
Wärmemelder und Hitzemelder bieten effizienten Sachschutz für Räume wie Küchen und Schweissereien in denen Brandgasmelder nicht eingesetzt werden können.
Einbruchsicherung und Diebstahlsicherung
Ein Einbruch während der Abwesenheit des Besitzers bedeutet immer einen Schock für die Eigner. Alarmanlagen mit modernster Technik sind immer häufiger Grundausstattungen von Neubauten, besonders in Standtrandlagen oder ländlichen Gegenden. Die teuerste Alarmanlage ist nichts wert wenn der Faktor „Mensch“ Fehler macht. Einbruchsicherung und Diebstahlsicherung fängt mit dem richtigen Verhalten der Hausbesitzer an.
Wir wollen nachfolgend ein paar Hinweise geben wie das richtige Verhalten zum Schutz des Eigenheimes und Grundstückes dienen kann. Elektronische und mechanische Sicherheitstechniken müssen sich mit dem Verhaltensmuster der Bewohner ergänzen um den größtmöglichen Schutz zu bieten.
Allgemeine Maßnahmen zum Diebstahl und Einbruchschutz beinhalten unter anderem:
• Hausschlüssel vor einer längeren Abwesenheit in ein Schlüsseldepot geben oder einer Vertrauensperson übergeben
• Mieten Sie bei längerer Abwesenheit Bankschließfächer
• Sparbuch und Losungswort getrennt aufbewahren
• In den Abendstunden Zeitschaltuhren verwenden
• Terrassentüren durch einbruchshemmende Rollbalken oder Scherengitter sichern
• Lassen Sie eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung installieren
• Bewegungsmelder anbringen
• Kellerabgänge beleuchten
• Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein, um Einbrechern nicht die Möglichkeit zur Stromabnahme (Anschluss einer Bohrmaschine) zu geben.
• Nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen lassen
• Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit. Während des Urlaubes oder sonstiger Abwesenheit sollten die Briefkästen geleert und Werbematerial beseitigt werden. Das Haus sollte keinen unbewohnten Eindruck machen. Die Nachbarschaftshilfe ist hier besonders wichtig.
• Vergessen Sie nicht, Fenster, Terrassentüre und Balkontüre zu schließen
• Vergewissern Sie sich beim Weggehen vielleicht noch ein zweites Mal, ob Ihr Schloss versperrt ist
• Keine Wohnungsschlüssel unter Fußabstreifer und Blumentöpfen verstecken
• Vermeiden Sie unübersichtliche Bepflanzung direkt am Haus
• Räumen Sie weg, was Einbrechern nützen könnte (Leitern, Kisten usw.)
• Im Winter für Schneeräumung sorgen
• Nur unterirdische Telefonleitungen sind sicher
Auch wenn die meisten der genannten Punkte selbstverständlich erscheinen machen sich Diebe und Einbrecher schon die kleinsten Fehler zu Nutze. Die richtige Einbruch und Diebstahlsicherung fängt mit dem korrekten Verhalten der Bewohner an.
Bosch Videosysteme
Der Mensch nimmt die meisten Informationen über die Augen auf. Aus diesem Grund ist eine Videokamera die zentrale Überwachungseinheit in der Alarmanlagen-Technik. Keine professionelle Einbruchmeldeanlage kommt ohne Videoüberwachung aus. Die Firma Bosch und die von Ihr hergestellten Videosysteme gehören zu denen mit dem höchsten Standarts, egal ob es sich um die herkümmlichen analogen Überwachungskameras oder die „ Video over IP“ –Anlagen handelt.
Der Mark der bereits heutzutage allgegenwärtigen Videoüberwachungssysteme wächst mit hoher Geschwindigkeit. Die Firma Bosch ist eines der marktführenden Unternehmen für Überwachungssysteme und Alarmanlagen die im Hightech-Sektor angesiedelt sind. Ob in rauchigen Localen und Discos, Einkaufszentren, Bahnhöfen, Flughäfen und Industrieanlagen, Überwachungskameras der Firma Bosch sind überall zu finden. Sie sind sowohl für geschlossene Räume aber auch im Freien einsetzbar. Aber auch im privaten Bereich halten die zuverlässigen Videokameras von Bosch durch ihre Zuverlässigkeit, Robustheit und hohen Standart immer schneller Einzug.
Das Hauptaugenmerk der Bosch-Entwickler liegt neben digitalen Umschalte- und Aufzeichnungssystemen, CCTV-Kameras/Monitore auf den neuesten IP-Netzwerkvideo-Produkten.
Die Firma Bosch bietet bietet mit der Videobild-Übertragung zu den Sicherheitsdiensten und Alarmempfangsstellen der Polizei auch ein maßgeschneidertes Alarmmanagement an. Dies dient zur direkten Weiterleitung der Videoaufnahmen damit die involvierten Sicherheitskräfte die Lage beurteilen können und umgehend and di Einsatzkräfte vor Ort weiterleiten können.
Die Komponenten der Bosch-Vidoesysteme und die Dienstleistungen des Herstellers sind perfekt aufeinender abgestimmt. Dies bietet den größtmöglichen Schutz des Kunden, seiner Beschäftigten sowie der Gebäude und Grundstücke.
Videoüberwachung mit Funkkameras
Funkkameras sind aus einem Komplettsystem einer Alarmanlage-Einbruchmeldeanlage heutzutage nicht mehr wegzudenken. Diese Kabellosen Überwachungskameras sind sehr flexilbel einsetzbar. Alle Innen-und Aussenbereiche können (falls mit wetterfesten Gehäuse ausgestattet) digital überwacht werden und somit unerwünschte Eindringlinge auf frischer Tat ertappt werden.
Drahtlose Überwachungskameras lassen Sie die Vorkommnisse am zu überwachenden Ort überprüfen. Die meisten Kameras können so programmiert werden dass sie entweder einzelne Bilder im festen Zeitintervall aufzeichnen und übermitteln oder auch ganze Videosquenzen aufnehmen. Wer eine Funkkamera mit einem Bewegungsmelder koppelt kann auch viel „Tot-Zeit“ verhindern, da sich die Kamera nur dann aktiviert wenn der Bewegungsmelder Ihr das Signal dafür gibt. Diese Lösung eignet sich auch hervorragend um ein Alarmsignal mit der dazugehörigen Videosequenz an eine Überwachungsfirma weiterzuleiten, welche dann umgehen die notwendigen Schritte einleitet.
Für den nächtlichen Einsatz geeignete Funkkameras sind meistens mit 12 Infrarot-LED ausgestattet. Diese Konstellation ermöglicht der Kamera verwertbare Bilder zu übermitteln und aufzuzeichnen.
Beachten Sie jedoch, daß in Deutschland ist seit 2004 der Einsatz von getarnten Funkkameras und versteckten drahtlosen Mikrofonen durch das Telekommunikationsgesetz verboten. Deren Betrieb wird in den unterschiedlichen Bundesländern ebenfalls sehr unterschiedlich gehandhabt.
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Fachhändler vor Ort über die Rechtslage in Ihrer Region und installieren Sie nur solche Sicherheitstechnik, mit der Sie sich nicht strafbar machen.
Fast alle Alamanlagen greifen auf die moderne Technik der Viedeoüberwachung zurück. Die Entwicklung in diesem Bereich der Einbruchmeldesysteme geht rasend schnell voran. Moderne Funkkameras in Schwarz-weiß oder auch in Farbe, mit oder ohne Ton sind im Handel erhältlich. Unsere online-partner informieren Sie gerne kostenlos und unverbindlich.
Der Betrieb professioneller Alarmanlagen
Alarmanlagen oder auch Einbruchmeldeanlagen (EMS) sollten immer so konzipiert werden, dass dies vom Endbenutzer mit wenigen Handgriffen „scharf“ geschaltet oder auch abgeschaltet werden können. Der Ablauf der Scharfschaltung ist denkbar einfach und wird schon nach ein paar Tagen zur täglichen Routine. Er kann wie folgt ablaufen:
Vor dem Verlassen des Gebäudes oder Grundstückes werden alle Türen und Fenster geschlossen. Die Alarmanlage wird danach an der zentralen Steuereinheit aktiviert. Oftmals ist diese Steuereinheit außerhalb des Gebäudes untergebracht. Wenn diese im Haus ist kann man durch einen voreingestellten Zeitintervall festlegen wie viel Zeit man hat um das Haus zu verlassen und die Hauptzugangstüre zu verschliessen. Das selbe gilt wenn man in sein Grundstück oder Haus zurück kehrt.
Sollte man vergessen haben ein Fenster zu schliessen oder steht eine Türe offen wird dem Besitzer eine Fehlermeldung gezeigt und die Alarmanlage lässt sich nicht freischalten. Moderne EMS (Einbruchmeldeanlagen) teilen dem Benutzer zudem mit in welchem, Teil der Anlage der Fehler liegt.
Zu jeder professionellen Alarmanlage gehört ein Betriebsbuch in dem Fehlalarm, Wartungsarbeiten Erweiterungen oder Instandsetzungen fest gehalten werden. Natürlich erfolgt durch den Errichter eine geneue Einweisung für den Betrieb und die Funktionen der EMS.
Für den langfristigen Betrieb einer Alarmanlage sollte unbedingt ein Instandhaltungsvertrag abgeschlossen werden. Dieser sollte die Wartungs und Überprüfungsintervalle beinhalten. Zudem sollte darin festgeschrieben werden dass eventuelle Fehler im System innerhalb von 24 Stunden durch den Errichter oder dessen Vertragsunternehmen behoben werden müssen. Dies ist bei allen VdS anerkannten Betrieben der Fall.
Alarmanlagen müssen professionell installiert sein um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu ermöglichen. Einbruchmeldesysteme die von VdS zertifizierten Firmen installiert werden bieten zuverlässige Sicherheit.
Brandgasmelder und Rauchgasmelder
Bei Wohnungsbränden in Privathaushalten entstehen sehr giftige Verbrennungsgase. Brandgasmelder verwenden verschiedene physikalische Effekte zur Gefahrenerkennung und „schlagen“ Alarm wenn der Gehalt von Kohlendioxid CO2 und dem weitaus schädlicherem Kohlenmonoxid CO bestimmte Grenzwerte überschreitet.
Kohlenstoffmonoxid (oder Kohlenmonoxid - CO) ist farb-, geschmacks- und Geruchslos. Es entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien (alle Kunststoffe).
Kohlenmonoxid bindet das für den Sauerstoff-Transport im menschlichen Körper verantwortliche Hämoglobin und erschwert somit die ausreichende Sauerstoffversorgung aller Körpergewebe (zB. Der Muskeln). Dies führt zu Trägheit, Lähmungserscheinungen oder sogar zum Atemstillstand und somit unweigerlich zum Tod.
Die heutige Bauweise und Architektur verwendet neben Glas und Metallen viele verschiedene Arten von Kunststoffen welche bei der Entflammung in kurzer Zeit sehr giftige wenn nicht tödliche Gase produzieren.
Der bei einem Wohnungsbrand rasch ansteigend Kohlenmonoxid-Pegel ist neben dem eigentlichen Brand somit eine der Hauptgefahren für die Bewohner. Opfer von Wohnungsbränden die im Schlaf überascht werden wachen oftmals gar nicht ers auf. Rauchgasmelder und Brandgasmelder erkennen diese Situation frühzeitig und alarmieren die Bewohner umgehend.
Feuermelder - Brandmelder - Rauchmelder
Eine Alarmanlage sollte so geplant werden, dass sie nicht nur vor Einbruch und Diebstahl schützt. Die heute eingesetzte Technik ermöglicht den Endbenutzer auch eine Alarmauslösung durch Wassereinbruch oder ein Feuer. In den nächsten Absätzen befassen wir uns mit den Brandmeldern oder auch Feuermeldern genannt.
Feuermelder sind technische Geräte die im Falle eines Brandes Alarm auslösen. Brandmelder werden in Verkehrsmittels, Industrieanlagen aber auch in privaten Wohnungen und Häusern eingesetzt. Es wird hierbei zwischen passiven und aktiven Brand oder Rauchmeldern unterschieden. Passive Feuermelder müssen mechanisch von Hand betätigt werden und lösen somit einen Alarm im Gebäude und/oder der entsprechenden Feuerschutz-zentrale aus, wo darauf hin die notwendigen Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet werden können. Aktive oder autimatische Brandmelder erkennen die physikalischen Eigenschaften des Feuers und akivieren somit den Alarm und die damit verbundene Alarmzentrale, welche wiederum die Brandbekämpfungsmassnahmen und die Rettungskette aktiviert.
Die aktiven Feuermelder sind im Fachhandel mit unterschiedlichen Wirkungsweisen und Einsatzgebieten. Hier eine Liste der am häufigsten eingesetzten Feuermeldeeinheiten:
- Brandgasmelder – Rauchgasmelder
- Wärmemelder
- Rauchmelder
- Optische und Photoelektronische Rauchmelder
- Ionisationsrauchmelder
- Flammenmelder
Ob die Installation von Rauchmeldern in Deutschland in Um-und Neubauten gesetzmäßig vorgeschrieben ist hängt von der jeweiligen Landesbauverordnung ab. Während in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein, Hessen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gesetzliche Regelungen in den jeweiligen Landesbauordnungen gibt, sehen andere Bundesländer diese Regelung auch in den nächsten Jahren nicht vor. Rheinland-Pfalz ist hierbei als Vorreiter zu sehen. Hier gilt die Installation für Rauchmeldern nicht nur für Neubauten und Umbauten. Seit Juli 2007 müssen auch bestehende Bauten mit Rauchwarnmedesystemen ausgestattet werden.
Auszug aus der Landesbauordnung (LBauO) Rheinland-Pfalz (§ 44 Abs. 8):
“In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.”
Der Einsatz von Brandmeldern und Rauchmeldern in einer Alarmanlage bietet Schutz und rettet Leben. In manchen Bundesländern ist deren Einbau sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Geschichte und Ausblick
Einbruch und Diebstahl ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit tausenden von Jahren haben Diebe und Einbrecher den Drang sich das Hab und Gut welches sich im Besitz eines anderen befindet anzueignen. Das Entwickeln von Sicherheitskonzepten ist aller Warscheinlichkeit nach am Morgen nach dem ersten Einbruch entstanden. Der Sage nach haben Gänse im Tempel der Göttin Juno mit ihrem lautem Geschnatter die Römer vor dem Überfall der Germanen gewarnt.
Diese Schnattergänse sind jedoch nicht die einzigen überlieferten Sagen. Die Geschichte geht weit über 4000 Jahre zurück. Seit jeher versucht die Menscheit mit zur Hilfe nahme von Tieren als Alarmmelder vor Einbrechers und Dieben zu schützen. Selbst heutzutage ist der abgerichtete Wachhund eine der am meisten eingesetzten natürliche Alarmanlagen.
Je nach Kultur und Lebensraum haben sich unterschiedliche Techniken zum Schutz des Eigentums entwickelt. Oftmals kommt neben den Tieren auch eine erheblich Anzahl von Mystik und Magie vor. Der Aberglaube spielt bei der antiken Alarmtechnik eine große Rolle. In Ägypten wurden fein verarbeitete Schnitzereien oder Bildhauereien von Krokodilen oder Elefanten über die Türen gehängt um die sich dahinter befindlichen Kostbarkeiten vor unerwünschten Eindringlingen zu beschützen. In Afrika beschützen gruselig furchteinflösende Wächterfiguren selbst heute noch ganze Dörfer.
Die ersten mechanischen Schlösser wurden in der Antike entwickelt. Aufzeichnungen belegen, dass das erste Schloss in etwa 500 Jahre vor Christus in Griechenland entwickelt worden ist. Schlösser dienten im Mittelalter nicht nur zum Schutz, sondern wurden auch kunstvoll verziert. Viele Schlösser wurden im Zeitalter der Renaisance mit kunstvollen Gesichtern und Vögeln verziehrt, gaben aber somit auch Hinweise auf die dahinter befindlichen Wertgegenstände. Wer kennt nicht die schmucken Schatztruhen aus farbenprächtigen Piratenfilmen. Diese sind als unmittelbarer Vorfahre des heutigen in vielen Ausführungen erhältlichen Safes oder Tresor anzusehen.
Sowie Gänse, Schnitzereien und Steinfiguren in der heutigen Zeit weitgehend ausgedient haben mag es auch den uns bekannten Schlössern als herkömmliches Sicherheitssystem ergehen. Die Industrie experimentiert mit vielen unterschiedlichen Techniken um Alarmanlagen effektiver zu machen und somit das Hab und Gut der Eigentümer zuverlässig zu beschützen. Einbruchmeldeanlagen werden immer mehr spezialisiert. So zeichnet sich die Zukunft ein Bild ab welches wohl mehr zur Personenerkennung durch Gewicht, Gesichtsmasse und sogar Körpergeruch führt und somit erkennen kann ob es sich bei dem Eindringling um den Besitzer (oder einer anderen dem Alarmsystem bekannten Person) oder um einen unerwünschten Eindringling handelt und in diesem Fall Alarm schlagen wie einst die Gänse im Kapitol von Rom
Überwachungskameras und die Einsatzgebiete
Überwachungskameras sind ein fester Bestandteil für Alarmanlagen. Man versteht unter einer Überwachungskamera eine fest montierte teils schwenkbare Videokamera die das zu überwachende Objekt (Gebäude oder Grundstück) teilweise oder auch ganz überwacht und entweder durch Sicherheitsfirmen „live“ überwacht oder das Bild zur späteren Auswertung aufgezeichnet wird.
Das von einer Überwachungskamera erzeugte Bild ist von dem verwendeten Objektiv und dem CCD-Chip abhängig. Für die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Überwachungskameras können unterschiedliche Objektive montiert werden. Die meisten Kameras kommen ohne Bewegungsmelder aus da die entsprechenden Rekorder und die dazu gehörige Software die Überwachungskamera selbst als Bewegungsmelder nutzen, das heisst die Bildveränderung registrieren und somit den Aufnahmemodus einschalten, bzw. ein entsprechendes Signal in die Überwachungszentrale schalten.
Ob Sie eine Schwarz-Weiss oder Farbbildkamera verwenden ist vom Einsatz der Videokamera abhängig. Die von Farbkameras eingefangen Bilder sind für das menschlich Auge schneller zu erfassen, erreichen aber bei Dämmerlicht oder dunkler Umgebung schnell die Grenzen des Einsatzgebietes. Schwarzweißkameras sind durch Ihre Lichtempfindlichkeit besser für den Nachteinsatz geeignet. Im Handel für professionelle Überwachungstechnik sind auch selbständig umschaltende Farb-Schwarzweiß-Kameras zu erwerben. Die Fachhändler für Überwachungstechnik bieten für den Einbruchschutz geeignete Videokameras ab einer Empfindlichkeitsschwelle von 0,01 LUX an.
Das Gehäuse von Überwachungskameras ist oft auffällig gestalltet. Die Videokameras sind zudem recht offensichtlich montiert und dienen somit zusätzlichen zur Abschreckung potentieller Einbrecher. Oftmal werden zu diesem Zweck auch „Dummies“ montiert welche über unsere Online-Partner aber auch diversen Katalog-Versandhäusern kostengünstig erworben werden können.
In Geschäften kommen oftmals auch Kameras zum Einsatz die versteckt zum Beispiel hinter Einwegspiegeln montiert werden. Dies dient zur Überwachung von Bereichen in denen Langfinger schnell kleine, aber teuere Artikel in Ihrer Tasche „verschwinden“ lassen. In größeren Geschäften uns Supermärkten sind die Überwachungskameras oftmals hinter kuppelförmigen Einwegspiegeln (sogenannten Dom-Gehäusen) versteckt. Dieses dient zum einem dem Zweck dem Ladendieb die Ausrichtung der Überwachungskamera zu verbergen, aber auch dem Schutz der Videokamera vor Beschädigung und Zerstörung.
Im Gebäude oder Objektschutz werden die zu überwachended Areale zudem oftmals relativ hell erleuchtet. Neben dem Abschreckungsfaktor kann man bei ausreichender Beleuchtung auf herkömmliche Farbbildkameras zur Videoüberwachung zurückgreifen, was die Installationskosten und Anschaffungskosten erheblich senkt. Dies wird sich aber warscheinlich in Zukunft bei den stetig steigenden Strompreisen ändern, so dass man durchaus die Mehrkosten für Kombinationskameras, welche von Farbaufnahmen zu Schwarz-Weiß Aufnahmen umschalten können, in Betracht ziehen sollte.
Wer eine professionelle Alarmanlage installieren möchte sollte Überwachungskameras auswählen die dem Standart des VdS entsprechen. Sicherheitsunternehmen und Überwachungsdienstleister geben Ihnen oftmals unverbindlich Auskunft.
VdS - geprüfte und anerkannte Technik
Alarmanlagen oder auch EMA (Einbruchmeldeanlagen) sind eine Investition die man, nach der Installation am besten nie in Anspruch nimmt. Da die Alarmanlagen meistens jahrelang in einer Art Wartezustand sind. Im Ernstfall müssen Sie aber zuverlässig Alarm auslösen. Fehlalarme sind unerwünscht, da sie die ordentliche Funktionsweise der Einbruchmeldeanlage im Ernstfall in Frage stellen und (falls per Fernalarm mit einer Sicherheitsfirma oder der Polizei verbunden) hohe Kosten verursachen welche nicht von Versicherungen übernommen werden.
Wer professionell an die Errichtung eines Sicherheitssystem gegen Diebstahlschutz denkt sollte die Finger von einer „Do-It-Yourself“ Anlage lassen. Ein zuverläsiges Alarmsystem sollte ausschließlich aus Komponenten bestehen die Verband deutscher Schadensversicherer (VdS) auf Herz und Nieren geprüft wurde. Nur wirklich qualitativ ausgereifte hochwertige technische Komponenten bestehen die ausgiebigen Testreihen des VdS und erhalten das VdS-Zeichen welchen die Anerkennung des Verbandes bestätigt.
Die ausgedehnten Prüfreihen des VdS für die eingesetzten Alarmmelder stellen sicher dass die Zentrale Steuereinheit sowie die primären Signalgeber wie Bewegungsmelder, Überwachungskameras oder Glasbruchsensor zuverlässig funktionieren und einen ausreichenden Schutz gegen Manipulationen besitzen.
Alle Bestandteile der EMA werden unter anderm getestet dass sie nicht durch Mobiltelefone oder elektromagnetische Strahlung beinflusst und außer Kraft gesetzt werden können. Natürlich müssen die Alarmanlagen auch Witterungsbeständig sein. Dies bedeutet Ihre Funktionsweise (wenn im Außenbereich eingesetzt) darf nicht durch Sonneneinstrahlung, eisige Kälte, Regen oder Spritzwasser oder auch Gewitter beinflusst werden.
Sind alle Prüfreihen erfolgreich findet das EMA Bauteil die Anerkennung des VdS und bescheinigt somit zuverlässig, dass die Alarmanlage für den Einsatz im „wirklichen Leben“ tauglich ist. Die Installation von VdS anerkannten Alamanlagen muss (um diese versicherungstechnisch geltend zu machen) aber auch von einer Firma vorgenommen werde welche die Anerkennung des VdS hat. Eigenes „herum basteln“ ist zu vermeiden.
Zuverlässigkeit ist wichtig bei der Installation einer Alarmanlage. VdS geprüfte Einbruchmeldeanlagen werden von Schadensversicheren anerkannt wenn Sie von anerkannten Installationsfirmen montiert werden.
