Geschichte und Ausblick
Einbruch und Diebstahl ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit tausenden von Jahren haben Diebe und Einbrecher den Drang sich das Hab und Gut welches sich im Besitz eines anderen befindet anzueignen. Das Entwickeln von Sicherheitskonzepten ist aller Warscheinlichkeit nach am Morgen nach dem ersten Einbruch entstanden. Der Sage nach haben Gänse im Tempel der Göttin Juno mit ihrem lautem Geschnatter die Römer vor dem Überfall der Germanen gewarnt.
Diese Schnattergänse sind jedoch nicht die einzigen überlieferten Sagen. Die Geschichte geht weit über 4000 Jahre zurück. Seit jeher versucht die Menscheit mit zur Hilfe nahme von Tieren als Alarmmelder vor Einbrechers und Dieben zu schützen. Selbst heutzutage ist der abgerichtete Wachhund eine der am meisten eingesetzten natürliche Alarmanlagen.
Je nach Kultur und Lebensraum haben sich unterschiedliche Techniken zum Schutz des Eigentums entwickelt. Oftmals kommt neben den Tieren auch eine erheblich Anzahl von Mystik und Magie vor. Der Aberglaube spielt bei der antiken Alarmtechnik eine große Rolle. In Ägypten wurden fein verarbeitete Schnitzereien oder Bildhauereien von Krokodilen oder Elefanten über die Türen gehängt um die sich dahinter befindlichen Kostbarkeiten vor unerwünschten Eindringlingen zu beschützen. In Afrika beschützen gruselig furchteinflösende Wächterfiguren selbst heute noch ganze Dörfer.
Die ersten mechanischen Schlösser wurden in der Antike entwickelt. Aufzeichnungen belegen, dass das erste Schloss in etwa 500 Jahre vor Christus in Griechenland entwickelt worden ist. Schlösser dienten im Mittelalter nicht nur zum Schutz, sondern wurden auch kunstvoll verziert. Viele Schlösser wurden im Zeitalter der Renaisance mit kunstvollen Gesichtern und Vögeln verziehrt, gaben aber somit auch Hinweise auf die dahinter befindlichen Wertgegenstände. Wer kennt nicht die schmucken Schatztruhen aus farbenprächtigen Piratenfilmen. Diese sind als unmittelbarer Vorfahre des heutigen in vielen Ausführungen erhältlichen Safes oder Tresor anzusehen.
Sowie Gänse, Schnitzereien und Steinfiguren in der heutigen Zeit weitgehend ausgedient haben mag es auch den uns bekannten Schlössern als herkömmliches Sicherheitssystem ergehen. Die Industrie experimentiert mit vielen unterschiedlichen Techniken um Alarmanlagen effektiver zu machen und somit das Hab und Gut der Eigentümer zuverlässig zu beschützen. Einbruchmeldeanlagen werden immer mehr spezialisiert. So zeichnet sich die Zukunft ein Bild ab welches wohl mehr zur Personenerkennung durch Gewicht, Gesichtsmasse und sogar Körpergeruch führt und somit erkennen kann ob es sich bei dem Eindringling um den Besitzer (oder einer anderen dem Alarmsystem bekannten Person) oder um einen unerwünschten Eindringling handelt und in diesem Fall Alarm schlagen wie einst die Gänse im Kapitol von Rom







