Überwachungskameras und die Einsatzgebiete
Überwachungskameras sind ein fester Bestandteil für Alarmanlagen. Man versteht unter einer Überwachungskamera eine fest montierte teils schwenkbare Videokamera die das zu überwachende Objekt (Gebäude oder Grundstück) teilweise oder auch ganz überwacht und entweder durch Sicherheitsfirmen „live“ überwacht oder das Bild zur späteren Auswertung aufgezeichnet wird.
Das von einer Überwachungskamera erzeugte Bild ist von dem verwendeten Objektiv und dem CCD-Chip abhängig. Für die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Überwachungskameras können unterschiedliche Objektive montiert werden. Die meisten Kameras kommen ohne Bewegungsmelder aus da die entsprechenden Rekorder und die dazu gehörige Software die Überwachungskamera selbst als Bewegungsmelder nutzen, das heisst die Bildveränderung registrieren und somit den Aufnahmemodus einschalten, bzw. ein entsprechendes Signal in die Überwachungszentrale schalten.
Ob Sie eine Schwarz-Weiss oder Farbbildkamera verwenden ist vom Einsatz der Videokamera abhängig. Die von Farbkameras eingefangen Bilder sind für das menschlich Auge schneller zu erfassen, erreichen aber bei Dämmerlicht oder dunkler Umgebung schnell die Grenzen des Einsatzgebietes. Schwarzweißkameras sind durch Ihre Lichtempfindlichkeit besser für den Nachteinsatz geeignet. Im Handel für professionelle Überwachungstechnik sind auch selbständig umschaltende Farb-Schwarzweiß-Kameras zu erwerben. Die Fachhändler für Überwachungstechnik bieten für den Einbruchschutz geeignete Videokameras ab einer Empfindlichkeitsschwelle von 0,01 LUX an.
Das Gehäuse von Überwachungskameras ist oft auffällig gestalltet. Die Videokameras sind zudem recht offensichtlich montiert und dienen somit zusätzlichen zur Abschreckung potentieller Einbrecher. Oftmal werden zu diesem Zweck auch „Dummies“ montiert welche über unsere Online-Partner aber auch diversen Katalog-Versandhäusern kostengünstig erworben werden können.
In Geschäften kommen oftmals auch Kameras zum Einsatz die versteckt zum Beispiel hinter Einwegspiegeln montiert werden. Dies dient zur Überwachung von Bereichen in denen Langfinger schnell kleine, aber teuere Artikel in Ihrer Tasche „verschwinden“ lassen. In größeren Geschäften uns Supermärkten sind die Überwachungskameras oftmals hinter kuppelförmigen Einwegspiegeln (sogenannten Dom-Gehäusen) versteckt. Dieses dient zum einem dem Zweck dem Ladendieb die Ausrichtung der Überwachungskamera zu verbergen, aber auch dem Schutz der Videokamera vor Beschädigung und Zerstörung.
Im Gebäude oder Objektschutz werden die zu überwachended Areale zudem oftmals relativ hell erleuchtet. Neben dem Abschreckungsfaktor kann man bei ausreichender Beleuchtung auf herkömmliche Farbbildkameras zur Videoüberwachung zurückgreifen, was die Installationskosten und Anschaffungskosten erheblich senkt. Dies wird sich aber warscheinlich in Zukunft bei den stetig steigenden Strompreisen ändern, so dass man durchaus die Mehrkosten für Kombinationskameras, welche von Farbaufnahmen zu Schwarz-Weiß Aufnahmen umschalten können, in Betracht ziehen sollte.
Wer eine professionelle Alarmanlage installieren möchte sollte Überwachungskameras auswählen die dem Standart des VdS entsprechen. Sicherheitsunternehmen und Überwachungsdienstleister geben Ihnen oftmals unverbindlich Auskunft.







