Bewegungsmelder - günstig und unverzichtbar
Bewegungsmelder sind gängige Instrumente der Sicherheitstechnik und bei fast jeder Alarmanlage im Einsatz. Der Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor. Er kann Bewegungen in seinem Umfeld erkennen und somit als elektrische Schalteinheit arbeiten. Dieser Schalter kann unterschiedlich eingesetzt werden. Er löst entweder einen Alarm aus, schaltet eine Lichtquelle ein oder kann auch den Schaltimpuls als stummer Alarm an eine Überwachungsfirma weiterleiten.
Bewegungsmelder arbeiten entweder aktiv mit Hilfe von Radar (elektro-magnetische Wellen) und Ultraschall, oder als passive Einheit, welche mit der Infrarotstrahlung Ihrer Umgebung die notwendigen Informationen ermitteln. Der passive Infrarotsensor (auch PIR-Sensor genannt) ist wohl der am häufigsten verwendete Bewegungsmelder.
Herkömmliche Bewegungsmelder verfügen über einen Dämmerungsschalter und ein Potentiometer mit dem sich die Dauer des Schaltintervalles festlegen läßt. Falls sie Ihre Alarmanlage bei Ihrer Versicherung angeben wollen um somit jährlich bis zu 20% Versicherungsprämie einzusparen muss der Bewegungsmelder den Richtlinien des VdS (Verband der Schadensversicher) entsprechen.
Bewegungsmelder die vom VdS für den Einsatz in Alarmanlagen zertifiziert sind benutzen keinen Dämmerungsschalter oder Dämmerungssensor. Der Bewegungsmelder muss die Umgebung unabhängig von dem Umgebungslicht erfassen und ein Signal an die jeweilige Schalteinheit weitergeben falls er eine Bewegung in seinem Erfassungsbereich erkennt. Herkömmliche Bewegungsmelder aus dem Baumarkt haben einen weiteren Nachteil. Nach einem Stromausfall wird der Schlatimpuls bei Wiederkehr der Stromversorgung ausgelöst. Dies führt dann automatisch zur einem Fehlalarm. Ist die Alarmanlage mit einem Sicherheitsdienst verbunden wird dieser alarmiert und in Aktion treten. Stellt es sich heraus dass es ein Fehlalarm war werden im Normalfall die entstandenen Kosten an den Verursacher weitergegeben.
VdS zertifizierte Bewegungsmelder für Alarmanlagen verfügen zusätzlich über einen so genannten Sabotagekontakt. Dieser Schaltkontakt meldet umgehend, falls das Gehäuse der Alarmanlage geöffnet wird.
Einige Bewegungsmelder besitzen auch zwei getrennte Infrarotsensoren. Ein Schaltsignal wird nur dann weitergeleitet wenn beide Sensoren eine Bewegung registrieren. Dies verringert die Mäglichkeit eines Fehlalarms. Bewegungsmelder die mit einem Infrarotsensor und einem Ultraschall-Sensor/Mikrowellensensor arbeiten werden als sogenannte Dualmelder bezeichnet.
Bewegungsmelder sind für die Alarmanlage von großer Bedeutung. VdS zertifizierte Modelle können Prämien sparend bei der Versicherung geltend gemacht werden.








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